Der Lagotto. Eine Einführung.

Teil I

Der Lagotto Romagnolo.

Der Lagotto Romagnolo ist eine außergewöhnliche Rasse mit italienischen Wurzeln. Ursprünglich als Wasserhund für die Jagd in den Sümpfen der Romagna gezüchtet, ist er heute vor allem als Trüffelsuchhund bekannt – und als einer der gelassensten Familienhunde, die das mediterrane Erbe zu bieten hat.

FCI-Gruppe
Gruppe 8 · Sektion 3
Schulterhöhe
41–48 cm
Gewicht
11–16 kg
Lebenserwartung
15–17 Jahre

Herkunft & Geschichte

Bereits im 16. Jahrhundert finden sich auf venezianischen Gemälden lockige Wasserhunde, die heutigen Lagotti zum Verwechseln ähnlich sehen. In den Sumpfgebieten der Romagna apportierten sie über Jahrhunderte erlegtes Wassergeflügel aus den Marschen. Als die Sümpfe trockengelegt wurden, fand der Lagotto eine neue Berufung: die Trüffelsuche. Sein hoch entwickeltes Geruchsvermögen, seine Ausdauer und der ruhige, konzentrierte Suchstil machten ihn schnell zur ersten Wahl der italienischen tartufai.

Charakter

Der Lagotto Romagnolo lernt blitzschnell und ist sehr leichtführig. Er ist freundlich, anhänglich, mit seiner Familie tief verbunden – und gleichzeitig erstaunlich unabhängig bei der Arbeit. Er ist kein Schoßhund. Er braucht eine Aufgabe, sei es Trüffelsuche, Mantrailing, Apportierspiele oder einfach lange Spaziergänge mit Sucheinheiten. Wer ihm geistige Auslastung gibt, bekommt einen der entspanntesten Begleiter überhaupt.

Eignung als Familienhund

Lagotti sind ausgesprochen kinderlieb, kommen mit Katzen und anderen Haustieren in der Regel gut zurecht und neigen nicht zu Aggressivität. Sie sind aufmerksame, aber keine kläffenden Wachhunde. Allein bleiben wollen sie nicht – wer den ganzen Tag arbeitet, sollte die Rasse nicht wählen. Wer dagegen Kinder, Garten, Wald und Zeit hat, findet im Lagotto den vielleicht vielseitigsten Familienhund Europas.

Fell & Pflege

Das wollige, dichte Locken-Fell haart praktisch nicht und gilt als hypoallergen – ein häufiger Grund, warum Allergiker auf den Lagotto kommen. Im Gegenzug verlangt das Fell regelmäßige Pflege: alle 4–6 Wochen auskämmen, alle 3–4 Monate scheren. Zwei- bis dreimal jährlich empfehlen wir einen Termin beim erfahrenen Hundefriseur, der die rassetypische Form respektiert.

Trüffelhund?

Ja – aber nur, wenn man es will. Der Lagotto bringt die Anlage mit, kein Mensch wird gezwungen, sie zu nutzen. Auch ohne Trüffel sind Lagotti hervorragende Such- und Apportierhunde – wer Suchspiele, Mantrailing oder einfach lange, schnüffel­reiche Spaziergänge mag, hat alles, was die Rasse glücklich macht.

Wichtige Gesundheitsthemen

Die Rasse gilt als robust. Dennoch lassen wir alle Elterntiere auf HD, ED und Augenerkrankungen untersuchen. Lagotto Storage Disease (LSD) ist die einzig nennenswerte rassespezifische Erbkrankheit; sie lässt sich per Gentest sicher ausschließen.

Ist der Lagotto der richtige Hund für mich?

Wenn Sie einen Hund suchen, der mit Ihnen lebt statt neben Ihnen, der gerne arbeitet, gerne lernt, gerne Wasser hat, der nicht haart, der mit Kindern aufwächst, der für 15 Jahre Ihr Begleiter wird – dann ja. Wenn Sie einen ruhigen Wohnungs­hund für 30 Minuten Auslauf am Tag suchen, dann nein. Wir sagen das offen: bei Zweifeln raten wir lieber ab, als einen Welpen falsch zu vermitteln.


Teil II

Das Hunde-1×1.

Fünfundzwanzig Themen aus der täglichen Praxis – ausklappbar, einzeln lesbar. Vom Welpentag bis zum Senior, vom Garten bis zur Bodensee-Fähre. Klicken Sie auf ein Thema, um es zu öffnen.

Manche Sätze werden über Hunde so oft wiederholt, dass sie nach Wahrheit klingen. Sie bleiben trotzdem falsch – und richten in der Praxis Schaden an, weil Halter darauf bauen statt auf das, was vor ihnen steht.

  1. "Augenkontakt ist Drohung." Direkter Blickkontakt ist Teil der Verständigung zwischen Mensch und Hund. Was problematisch wird: ein starrer Blick kombiniert mit steifem Körper und gestrecktem Hals.
  2. "Wedelschwanz heißt Freude." Ein wedelnder Schwanz signalisiert Erregung – positiv oder negativ. Echte Freude erkennt man am ganzen Körper, der wackelt.
  3. "Er hat ein schlechtes Gewissen." Hunde kennen keine Schuldgefühle. Was wir dafür halten, ist eine Reaktion auf unseren veränderten Tonfall.
  4. "Es gilt der Welpenschutz." Unter fremden, nicht verwandten Hunden gibt es das nicht. Wer drauf vertraut, wird unangenehm überrascht.
  5. "Gähnen heißt müde." In Reizsituationen ist Gähnen ein Beschwichtigungssignal – Stresszeichen, nicht Schlafbedürfnis.
  6. "Die regeln das unter sich." Manchmal ja, manchmal eskaliert es. Im Zweifel ruhig eingreifen, bevor es heftig wird.
  7. "Knurren ist Aggression." Knurren ist Kommunikation und Vorwarnung. Wer es bestraft, nimmt dem Hund seine Bremse – der nächste Schritt ist dann der Biss ohne Ankündigung.

Viele Hunde sind durch Pandemie und Homeoffice nie wirklich allein gewesen. Das nachzuholen geht – schrittweise:

  1. Mit 30 Sekunden anfangen. Wirklich.
  2. Wortlos verabschieden. Kein Drama beim Gehen.
  3. Bei Heimkommen ignorieren, bis der Hund ruhig ist.
  4. Vor dem Weggehen körperlich auspowern.
  5. Schnüffelteppich oder Kong als Beschäftigung beim Weggang.
  6. Raum verkleinern statt komplette Wohnung freigeben.
  7. Geduld. Pubertäre Phasen verschwinden mit den Monaten.

Sehen Sie eine Situation immer mit den Augen Ihres Hundes. Säuglinge und Kleinkinder werden oft als Menschenwelpen toleriert; Verhalten, das ein Erwachsener nicht zeigen dürfte. Trotzdem: niemals unbeaufsichtigt, auch beim ruhigsten Hund nicht. Ein kurzer Moment Unachtsamkeit, ein zu fester Griff ins Ohr – und der Hund reagiert instinktiv.

Schulkinder werden Spielkameraden – die Erziehung des Hundes bleibt aber Erwachsenenaufgabe. Kinder sollten nie die ersten Bezugspersonen für Kommandos sein. Pubertierende junge Menschen können Hunde herausfordern, indem sie inkonsequent reagieren oder den Hund mal verhätscheln, mal grob anfahren – hier auf klare Regeln im Haushalt achten.

Familienleben funktioniert nur dann, wenn auch Kinder lernen, wann der Hund Ruhe braucht – sein Korb ist tabu, beim Fressen wird er in Ruhe gelassen, und Streicheln passiert nur, wenn der Hund freiwillig kommt.

Die meisten Erziehungsprobleme entstehen nicht beim Hund, sondern in der Übersetzung. Diese sieben Grundsätze ersparen viel Frust auf beiden Seiten:

  1. Eine konsequente Tonlage durchhalten – keine Frage-Stimme bei Kommandos.
  2. Befehle einmal geben, nicht zehnmal. Das fünfte "Sitz" ist ein neues Wort.
  3. In Hochreizphasen nicht trainieren – nichts wird hängen bleiben.
  4. Belohnung kommt nach dem Verhalten, nicht währenddessen.
  5. Der eigene Körper spricht zuerst. Schultern, Schwerpunkt, Blick – alles vor dem Wort.
  6. Lernen Sie die Beschwichtigungssignale Ihres Hundes zu lesen: Züngeln, Wegdrehen, Pfötchen heben.
  7. Spiel unter Hunden früh ausbremsen, wenn es kippt – nicht erst, wenn jemand quietscht.

Leinenruckeln macht Hunde härter, nicht weicher. Wer das Ziehen wirklich abstellen will, ändert das eigene Verhalten – nicht die Halsbandhärte.

  1. Zieht er, bleiben Sie ohne Worte stehen. Erst weiter, wenn die Leine durchhängt.
  2. "Bei mir" lässt natürliche Bewegung zu, "Bei Fuß" verlangt strenge Position. Wählen Sie passend zur Situation.
  3. Richtungswechsel ankündigen – ein kurzes Wort, dann gehen.
  4. Zwei bis drei Meter Leine geben. Drei Meter Hund braucht Bewegungsraum.
  5. Bei chronischen Ziehern: in reizarmer Umgebung wieder von vorne anfangen.
  6. Loben, wenn die Leine locker ist – nicht nur korrigieren, wenn sie straff wird.
  7. Selbst entspannen. Anspannung wandert die Leine entlang.

Trainingseinheiten beenden wir grundsätzlich am Hochpunkt – wenn der Hund noch will, nicht wenn er müde ist. Das ist der wichtigste Hebel überhaupt: ein Hund, der vor lauter Spaß gar nicht aufhören möchte, kommt morgen mit Schwanzwedeln zur nächsten Einheit.

Belohnungen müssen zum Individuum passen. Manche brennen für Käse, andere für eine knatternde Quietschente. Probieren Sie aus, was Ihr Hund wirklich begehrt – und reservieren Sie diese Belohnung dann ausschließlich fürs Training.

Die eigene Begeisterung färbt ab. Wer mit Schwung, Stimme und Körperspannung trainiert, bekommt einen Hund, der antritt. Wer gelangweilt "Sitz" murmelt, bekommt einen, der gelangweilt sitzt.

Bestimmte Spielzeuge bleiben dem Training vorbehalten – nicht in der täglichen Spielkiste. Das Quietschen oder Schütteln dieses einen Tau-Spielzeugs wird zum Versprechen, dass jetzt etwas Besonderes losgeht.

Auch Hunde brauchen das. Drei Minuten Vorbereitung ersparen Zerrungen und schonen Gelenke langfristig. Vor langer Wanderung, Apportierarbeit, Trüffel-Stunde oder Wassergang:

  • Lockeres Traben in Kreisen, 30–60 Sekunden. Bringt Kreislauf und Atmung in Gang.
  • Sitz – Platz – Steh im schnellen Wechsel. Aktiviert die großen Muskelgruppen ohne Belastung.
  • Slalom durch die eigenen Beine. Mobilisiert die Wirbelsäule und macht Spaß.
  • Kleine Hindernisse übersteigen lassen: Stöcke flach am Boden, ein paar leichte Erhebungen.

Der Effekt: bessere Durchblutung, höhere Gelenk-Elastizität, geringeres Verletzungsrisiko – und ein Hund, der gleich von Anfang an konzentriert dabei ist statt erst nach 200 Metern warm wird.

Leider Realität in vielen Wäldern und Stadtparks. Wer einmal einen Hund vergiftet hat, weiß: Aktivkohle hilft nur in den ersten Minuten, danach zählt jede Sekunde.

  1. Maulkorb für ungeschulte Staubsauger-Hunde – wer alles frisst, braucht Schutz.
  2. Lokale Giftköder-Apps und Online-Karten regelmäßig prüfen.
  3. In Risikogebieten Suchspiele am Boden meiden.
  4. "Aus" und "Nimm nicht" zu zuverlässigen Kommandos ausbauen.
  5. Anzeigen statt fressen belohnen: Hund findet etwas Verdächtiges, bleibt stehen, Sie kommen.
  6. Frühe Symptome ernst nehmen: Erbrechen, Speicheln, Zittern, Taumeln.
  7. Bei Verdacht sofort zum nächsten Tierarzt – nicht abwarten.

Das Deckentraining ist der zuverlässige Knopf-aus, wenn Sie ihn brauchen – im Restaurant, beim Besuch, beim Telefonat. Eine kleine Decke, ein klares Signalwort, und Ihr Hund weiß: jetzt ist Pause. Aufbau in vier Schritten:

  1. Signalwort "Decke". Die Decke wird zur Belohnungszone. Hund tritt drauf, Wort folgt, Leckerli folgt.
  2. "Platz" auf der Decke. Sobald der Hund die Decke verbindet mit "hier passiert was Gutes", führen Sie das Hinlegen ein.
  3. Auflösungssignal. Ein klares Wort, das die Decke explizit beendet – sonst weiß der Hund nie, wann er aufstehen darf.
  4. Distanz aufbauen. Schrittweise, dann Ablenkungen einführen: Gäste, Türklingel, andere Hunde.

Die Decke wird transportabel – im Café, auf dem Sofa beim Besuch, im Wartezimmer beim Tierarzt. Sie ist die Ruheoase, die der Hund überall mitnehmen kann.

Winterspaß im Schnee ist großartig – aber das Fressen größerer Mengen ist nicht harmlos. Eine "Schneegastritis" mit Erbrechen, Fieber, Durchfall und Bauchspannung ist häufiger als gedacht.

Symptome

  • Erbrechen, oft schleimig
  • Erhöhte Körpertemperatur
  • Wässriger Durchfall
  • Angespannter, schmerzempfindlicher Bauch
  • Appetitlosigkeit

Was tun

Schonkost (Reis mit Hüttenkäse oder gekochtem Hähnchen), Wasser kleinportioniert anbieten. Bei akuten Symptomen kein Trockenfutter, kein fettiges Futter. Bei Fieber oder anhaltendem Erbrechen Tierarzt – Welpen und alte Hunde nicht zögern.

Wie verhindern

Während des Spaziergangs aktiv ablenken statt passiv hoffen. Suchspiele über dem Schnee statt im Schnee. Bei kalten Tagen kürzere Spaziergänge, und konsequent korrigieren, wenn der Hund Schnee aufnehmen will.

Übelkeit ist häufig eine Folge von Stress, nicht von der Bewegung selbst. Aufbau in kleinen Schritten – jede Stufe mit Pause und Belohnung. Nie mit dem ersten Tag direkt auf die Autobahn:

  1. Türen offen lassen, Hund schnüffelt das stehende Auto.
  2. Hund steigt ein, Türen bleiben offen, kurze Aufenthalte.
  3. Türen zu, Motor aus. Beruhigen, dann wieder raus.
  4. Motor an, Auto bleibt stehen.
  5. Ein paar Meter rollen, an angenehmes Ziel fahren (Park, See).
  6. Allmählich Strecke und Dauer erhöhen.

Gegen Übelkeit: 2 Stunden vor der Fahrt nicht mehr füttern, frische Luft im Auto, Pausen alle 60–90 Minuten, Hund in der Box oder fest angeschnallt. Bei chronischer Übelkeit: Tierarzt nach verträglichen Medikamenten fragen.

Vor dem ersten Tag eine Geruchsprobe (Mützchen oder Strampler aus der Klinik) mit nach Hause bringen, dem Hund anbieten, von Anfang an positiv besetzen. So lernt der Hund das Baby kennen, bevor das Baby da ist.

Frühzeitiges Beschnuppern

Hundeplätze bleiben Hundeplätze – das Baby kommt mit, nicht statt. Ressourcenverteidigung (Futternapf, Bett, Lieblingsspielzeug) früh entschärfen, solange der Hund noch nicht im Stress ist.

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser

Wenn das Baby krabbelt, beginnt die kritische Phase – ein Krabbelkind kann nicht eingeschätzt werden, niemals unbeaufsichtigt. Babygitter oder Türen schließen sind kein Misstrauen, sondern Standard-Sicherheit.

Auf Unvorhergesehenes vorbereitet sein

Plötzliche Schreie, schnelle Bewegungen, vom Hund unerwartete Reize – das sind die Risiko-Momente. Sorgen Sie dafür, dass der Hund vor Kontakt mit dem Baby grundsätzlich ausreichend ausgelastet und entspannt ist.

Hunde verbergen Schmerz – ein Erbe aus Zeiten, in denen sichtbare Schwäche lebensgefährlich war. Wer auf das offensichtliche Humpeln wartet, übersieht die frühen Signale, oft monatelang. Achten Sie auf Verhaltensänderungen.

Häufige Frühwarnsignale:

  • Plötzliche Zurückhaltung beim Sofa- oder Auto-Springen
  • Längeres Aufstehen morgens, vor allem nach kühlen Nächten
  • Veränderter Appetit – isst weniger, kaut nur einseitig, lässt hartes Futter stehen
  • Zucken beim Streicheln an Rücken, Hüfte oder Bauch
  • Wechsel des Schlafplatzes mehrfach pro Nacht
  • Vermehrtes Hecheln in Ruhe oder bei kühler Umgebung
  • Veränderter Gang: schleppende Hinterhand, kurze Schritte, asymmetrisches Trittbild
  • Rückzug, weniger Spielfreude, gereiztes Reagieren auf Berührung
  • Häufiges Lecken einer Körperstelle ohne sichtbaren Anlass

Verhaltensänderungen sind kein "schlechte Laune"-Phänomen. Wenn ein Hund nach Jahren Gewohnheit plötzlich anders reagiert, gibt es einen Grund – meist körperlich. Beim ersten Verdacht: nicht abwarten, sondern in der nächsten Woche zum Tierarzt.

Was ist Beißhemmung?

Beißhemmung ist die Fähigkeit eines Hundes, die Kraft seiner Kiefer bewusst zu dosieren. Sie wird nicht angeboren, sondern gelernt – in den ersten Lebenswochen, im Spiel mit den Wurfgeschwistern. Beißt ein Welpe zu fest, quietscht der andere und das Spiel ist sofort vorbei. Diese unmittelbare Konsequenz prägt sich tief ein.

Sanftheit gewinnt

Wer schmerzhafte Strafen einsetzt, baut einen Hund auf, der entweder Angst hat oder härter wird. Wer das Quietsch-Prinzip ernsthaft 4–8 Wochen durchhält, hat einen erwachsenen Hund, der auch bei Streit oder Schreck nie wirklich zudrückt.

Schrittweises Training

Wenn der Welpe zu Ihnen zieht, geht diese Schule weiter. Jeder zu feste Biss in Hand, Hose oder Schuh wird mit einem klaren "Auau!" und sofortigem Spielabbruch beantwortet. Nicht laut, nicht aggressiv – nur konsequent. Nach 10–20 Sekunden Ignorieren darf das Spiel weitergehen.

Eltern sind gefragt

Kinder können dieses Training nicht durchsetzen – ihre Reaktion ist nicht konsequent genug, das Quietschen wird vom Hund als Spiel interpretiert. Beobachten Sie als Erwachsener die Welpen-Kind-Interaktion die ersten Monate lückenlos.

Für viele Hunde ist der Garten das wichtigste Stück Freiheit, das sie täglich haben. Hier wird gewacht, gegraben, gerollt, beobachtet. Damit das gut geht und nicht in Frust für alle Beteiligten endet, lohnt sich eine bewusste Planung.

Mindestfläche & Zaunhöhe nach Schulterhöhe

Was ein Hund an Platz braucht, hängt nicht von der Hunderasse, sondern vom Körperbau und Bewegungsdrang ab. Richtwerte aus der Praxis:

  • Schulterhöhe ab 70 cm (z. B. Schäferhund, Bernhardiner): ca. 500–700 m² Bewegungsfläche, Zaun mindestens 2 m hoch.
  • 60–70 cm (Boxer, Labrador): ab 300 m², Zaun 1,8–2 m.
  • 45–65 cm (Lagotto-Bereich, Border Collie, Beagle): 150–250 m², Zaun 1,5–1,8 m.
  • Unter 45 cm (Dackel, Cavalier): 80–120 m², Zaun 1 m – Vorsicht bei Buddlern und Springern.
  • Eine Untergrund-Sicherung am Zaun (vergrabene Drahtmatte oder Beton-L-Steine) ist bei Buddlern Pflicht. Tore müssen selbstschließend sein – das ist das häufigste Ausbruchstor.

    Wunschliste für den idealen Hundegarten

    • Bewegungsfläche mit Rasen, Wegen und Pflasterflächen im Wechsel
    • Schattenplätze – natürliche unter Bäumen oder ein Sonnensegel
    • Frisches Wasser an mehreren Stellen, im Sommer mit Planschbecken
    • Eine eigene Buddel-Ecke
    • Eine markierte Hundetoilette
    • Ein erhöhter Beobachtungspunkt – Hunde lieben Überblick
    • Versteckmöglichkeiten für Schnüffel- und Suchspiele
    • Sichtschutz zur Straße – reduziert Bell-Stress

    Buddel-Training: zulassen oder unterbinden

    Buddeln ist ein Naturbedürfnis vieler Hunde. Bei Lagotti, deren Vorfahren Wasserlöcher und Wurzelmatten durchsuchten, sitzt das tief. Die Frage ist nicht ob, sondern wo.

    Buddeln zulassen:

    1. Ecke mit lockerer Erde oder Sand markieren – abseits der Wege.
    2. Spielzeug oder Knochen vor den Augen des Hundes eingraben.
    3. Den Hund finden lassen, freudig loben.
    4. Mit Signalwort verknüpfen ("Such!").
    5. Nach 1–2 Wochen verlagert sich das Buddeln dort hin.

    Buddeln unterbinden:

    • Bestehende Löcher mit größeren Steinen oder Tannenzapfen füllen, dann zuschütten.
    • Bei Beeten Maschendraht unter den Mulch legen (Krallen-Schutz).
    • Niemals beim Buddeln erwischen-und-schimpfen – verstärkt Heimlichkeit.
    • Ursache prüfen: Aus Langeweile? Dann braucht der Hund mehr Auslastung, kein Verbot.

    Hundetoilette im Garten

    1. Ruhige, abseitige Ecke wählen – nicht neben Liegeplatz oder Trinknapf.
    2. Untergrund: Rindenmulch, Kies oder Sand. Kein Gras.
    3. Den Welpen anfangs nach Aufstehen, Fressen, Spielen dort hinführen.
    4. Signalwort einführen ("Geschäft", "Pipi") beim Lösen.
    5. Sofort danach belohnen – beim Lösen, nicht beim Hereinkommen.
    6. Nach 2–3 Wochen funktioniert es selbstständig.

    Tägliches Abräumen ist Pflicht – Hunde gehen ungern auf bereits benutzte Stellen.

    Sicherheitsaspekte

    • Fallobst: Walnüsse, Pflaumen, Aprikosen-Steine, vergorenes Obst. Täglich auflesen.
    • Schnittgut nach dem Häckseln: zerschneidet Pfoten.
    • Giftige Pflanzen: Eibe, Oleander, Rhododendron, Maiglöckchen, Goldregen, Engelstrompete, Pfaffenhütchen, Eisenhut.
    • Dünger & Pflanzenschutz: Sperrzeiten einhalten, Vorratsschrank sicher.
    • Teich oder Pool: Ausstiegshilfe einbauen. Welpen ertrinken in 15 cm Wasser.
    • Gartenwerkzeug: nie unbeaufsichtigt liegen lassen.
    • Schneckenkorn: tödlich. Wenn überhaupt, nur unerreichbar.

    Rechtliches

    Bellen: kann nach Nachbarschaftsrecht unterbunden werden. Maßstab sind ortsübliche Ruhezeiten – nachts (22:00–6:00) und Mittagsruhe sind kritisch.

    Streunende Hunde: Wer seinen Garten nicht ausbruchsicher hält, haftet voll für jeden Schaden Dritter.

    Hundegrabstätten: Bestattung auf dem eigenen Grundstück erlaubt – nicht in Wasserschutzgebieten, Mindesttiefe 50 cm, Abstand 1 m zum Nachbargrundstück. Für Urnenbestattungen gibt es keine Beschränkungen.

Nicht jede Konstellation harmoniert auf Anhieb. Aus der Erfahrung:

  • Hündin + Hündin: bei Konflikt oft dauerhaft schwierig. Frauenkriege in Hundefamilien sind hartnäckig – und schwer zu kitten.
  • Rüde + Rüde: viel Imponiergehabe, weniger echte Kämpfe. Bei Kastration unauffälliger.
  • Rüde + Hündin: meist die unkomplizierteste Konstellation – Läufigkeit muss gemanagt werden.
  • Junghund + erwachsener Hund: idealer Lehrer-Schüler-Aufbau. Achten Sie auf individuelle Bindung zu beiden.
  • Welpe + Welpe: selten gute Idee. Sie binden sich aneinander, nicht an Sie.
  • Zwei erwachsene Hunde: gut, wenn schon gemeinsam etabliert; risikoreich, wenn beide neu zusammenkommen.

Vor unserer Haustür: Hundestrände in Konstanz, Friedrichshafen, Lindau und Romanshorn auf Schweizer Seite. Der See ist 63 km lang und an seiner tiefsten Stelle 251 m tief; Wassertemperatur im Juli pendelt um 20 °C.

Der Bodensee in Zahlen

  • Länge: 63 km
  • Maximale Tiefe: 251 m
  • Fläche: 536 km²
  • Anrainer: Deutschland, Österreich, Schweiz
  • Wassertemperatur Juli: ca. 20 °C

Empfehlenswerte Ausflüge mit Hund

  • Mainau-Schiffstour (Hund an Bord)
  • Pfänder-Bahn in Bregenz – Aussicht über den ganzen See
  • Wanderwege im Rheindelta (geschützt: an die Leinenpflicht halten)
  • Apfelplantagen rund um Friedrichshafen – mit Rücksicht auf Bauern
  • Affenberg Salem – nicht für jeden Hund geeignet

Auf den meisten Personenschiffen darf der Hund mit (Halbpreis oder gratis, je nach Reederei). Hundebadeplätze finden Sie an mehreren Stellen rund um den See, meistens als ausgewiesene Naturstrände.

  • Duftsäckchen mit Lavendel oder Zedernholz im Hundebett – hält Mücken und Flöhe natürlich fern.
  • Erbrochenes entfernen: nicht reiben. Erst auflesen, dann mit lauwarmem Wasser + Spülmittel von außen nach innen tupfen. Backpulver darüber, einwirken, absaugen.
  • Flohbeseitigung umweltfreundlich: Bettwäsche bei 60 °C waschen, Hundekorb mehrfach absaugen (Beutel sofort entsorgen), Apfelessig-Wasser (1:1) als Tagesspray. Bei echtem Befall ergänzend Spot-On vom Tierarzt.
  • Futter- und Wassernäpfe: Edelstahl ist die beste Wahl. Plastik bildet Mikroporen, in denen Bakterien wachsen. Keramik ist hygienisch, aber zerbrechlich.
  • Geruchsbeseitigung im Haus: Backpulver auf Teppich streuen, 30 Minuten einwirken, absaugen. Urinflecken erst mit kaltem Wasser (heißes fixiert!), dann Enzymreiniger.
  • Kirschkernsäckchen: kalt für Insektenstiche und Prellungen, warm für Magenschmerzen oder steife Gelenke alter Hunde. Niemals heiß direkt auf Hundehaut.
  • Edelstahl-Napf tief für junge Welpen, höher für ältere Hunde mit Halswirbelproblemen.

Jagdrecht & Hundehaltung

In der Brut- und Setzzeit (April–Juli) gilt in vielen Bundesländern Leinenpflicht in Wald und Flur. Auch außerhalb dieser Zeit muss der Hund unter "verlässlicher Einwirkung" stehen – das bedeutet faktisch Sichtweite und sofortiger Rückruf.

Mein Hund wird im Wald angeschossen

Wildernde Hunde dürfen unter bestimmten Bedingungen vom Jagdausübungsberechtigten geschossen werden. Voraussetzung: der Hund hat Wild gehetzt oder gerissen, und es war keine andere Möglichkeit, ihn aufzuhalten. Wer mit Hund im Wald unterwegs ist, sollte das wissen – und Hunde mit Jagdtrieb anleinen.

Haftung bei Katzenangriff

Reißt Ihr Hund eine Katze, haften Sie für den materiellen Wert plus Behandlungskosten. Schmerzensgeld für Tiere ist rechtlich umstritten.

Haftung bei Radfahrerunfall durch Bellen

Bellt Ihr Hund am Gartenzaun einen Radfahrer an, der dadurch stürzt, haften Sie. Auch wenn der Hund nicht ausgebrochen ist – das Bellen war auslösend.

Trennung der Hundehalter – wer bekommt den Hund?

Bei verheirateten Paaren fällt der Hund unter das Hausratverfahren des Familiengerichts. Bei nicht verheirateten Paaren gilt das Eigentumsrecht: Wer steht im Kaufvertrag? Im Zweifel Mediator hinzuziehen.

Beim Radfahren mit Hund

Sicherheits-Abstandshalter (Springer-Set) verwenden. Bei Sturz haftet immer der Halter, nicht das Tier.

Lagotti haaren praktisch nicht – das wollige Locken-Fell wächst kontinuierlich und wird geschnitten, nicht abgeworfen. Aber wer einen Zweithund hat oder Familie mit Schäferhund, Labrador oder Golden besucht, kennt das andere Ende: zweimal jährlich verlieren viele Rassen das doppelte Volumen an Unterwolle.

Fellwechsel managen

Wer in den Fellwechsel-Wochen täglich kurz bürstet, erspart sich das tägliche Saugen. 5 Minuten mit Unterwoll-Striegel oder Furminator-Bürste am Morgen.

Bimsstein statt Bürste

Auf Möbeln, Teppichen und rauhen Stoffen (Wolle, Cord) zieht ein leicht angefeuchteter Bimsstein die Haare in einer Bewegung zusammen – gründlicher als jede Bürste. Aus dem Drogeriemarkt für unter drei Euro.

Couch und Kleidung enthaaren

  • Gummi-Handschuh oder Geschirrspül-Schwamm mit Gummi-Seite über Stoffmöbel ziehen.
  • Klebeband-Rolle für die Kleidung.
  • Antistatik-Spray reduziert Haaransammlung an Polstern langfristig.
  • Mikrofaser-Wischtuch leicht angefeuchtet über glatte Flächen.

Waschmaschine als Haarfänger

Hundedecken vor dem Waschen kalt ausschütteln und absaugen. In die Trommel zusätzlich einen nassen Spüllappen oder ein Stück Mikrofaser geben – sammelt lose Haare und entlastet das Sieb.

Bürsten richtig sauber halten

  1. Grobe Haare mit Kamm aus den Borsten entfernen.
  2. Bürste in warmes Wasser mit Gebissreiniger-Tablette legen, 30 Minuten einweichen.
  3. Mit alter Zahnbürste nacharbeiten.
  4. Gründlich abspülen, mit Borsten nach unten trocknen lassen.

Nicht erst zwei Wochen vor dem Urlaub buchen. Sieben Punkte sind entscheidend:

  1. Vorgespräch & Besichtigung: Anlage vor der Buchung mit Hund besichtigen.
  2. Frühzeitig buchen: mindestens sechs Monate im Voraus.
  3. Probebesuch zur Eingewöhnung: Probe-Übernachtung absolvieren.
  4. Ehrliche Angaben zum Hund: Verschwiegene Probleme rächen sich.
  5. Notfall-Vorsorge: Notfallnummern und Tierarzt-Karte hinterlegen, Behandlungsvollmacht.
  6. Tierarztcheck: Impfpass aktuell, Wurmkur frisch, ggf. Floh- und Zeckenschutz.
  7. Alles Notwendige packen: Lieblings-Decke, Stück mit Ihrem Geruch, gewohntes Futter, Spielzeug.

Sie haften für jeden Schaden, den Ihr Hund verursacht – egal ob Verschulden oder nicht. Das ist die Gefährdungshaftung des Tierhalters (§ 833 BGB). Ein Hund, der in einen Fahrradfahrer springt, kann schnell sechsstellige Summen verursachen.

Drei Versicherungsleistungen

  • Personenschäden: Behandlungskosten, Schmerzensgeld, Verdienstausfall, im schlimmsten Fall lebenslange Rente. Mindestdeckung: 5 Mio. €.
  • Sachschäden: zerrissene Kleidung, zerkratzte Autos, beschädigte Möbel beim Hundesitter. Mindestdeckung: 1 Mio. €.
  • Vermögensschäden: Folgeschäden, die kein direkter Personen- oder Sachschaden sind – z. B. Verdienstausfall durch eine vom Hund verursachte Verspätung.

Pflichtversicherung in einigen Bundesländern

Pflicht in Berlin, Hamburg, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen. Listenhunde sind immer versicherungspflichtig. Bei Pflichtverstoß drohen empfindliche Bußgelder.

Worauf achten beim Vergleich

  • Deckungssumme mindestens 5 Mio. € Personenschäden
  • Welpen mitversichert ohne Aufpreis
  • Auslandsschutz EU-weit, am besten weltweit
  • Mietsachschäden (zerkratzte Türen) eingeschlossen
  • Schutz auch bei ungewolltem Decken (für Rüden-Halter)
  • Forderungsausfalldeckung (für Schäden anderer Hunde an Ihrem)

Ehrlich angeben: Wer beim Antrag falsche Angaben zur Rasse oder Größe macht, riskiert im Ernstfall den Versicherungsschutz.

Was wirklich gebraucht wird – und was nur Werbung ist:

  • Näpfe: Edelstahl für Futter und Wasser, kein Plastik.
  • Halsband: verstellbar, mit ID-Marke.
  • Geschirr: Y-Geschirr, in dem die Schulterbewegung frei bleibt.
  • Adressanhänger: mit Telefonnummer – nicht der Hundename.
  • Leine: 2 m feste Leine plus 5–10 m Schleppleine.
  • Decke: waschbar, am besten zwei – eine ist immer in der Maschine.
  • Körbchen oder Hundebox: als Rückzugsort.
  • Kauzeug: Geweihe, Kauwurzeln, Büffelhaut. Keine Tierknochen vom Metzger.
  • Spielzeug: 3–4 Härtegrade – Stoff, Gummi, Knoten-Tau.
  • Leckerli: kleinformatig, nichts mit Zucker.
  • Leckerlibeutel: am Gürtel tragbar.
  • Transportbox oder Sicherheitsgurt fürs Auto.
  • Kamm & Bürste: für Lagotti einen Striegel-Kamm und eine Doppel-Bürste.
  • Spezialshampoo: pH-neutral für Hunde, niemals Menschenshampoo.
  • Zeckenzange und Flohkamm.
  • Kotbeutel: abbaubar, mit Spender.
  • Und sonst so: Welpen-Futter unserer Empfehlung, Haftpflichtversicherung, Steueranmeldung beim Wohnort.

Vor der Abholung

Erstausstattung steht. Wohnung welpensicher gemacht: Kabel sichern, Pflanzen umstellen, Wertvolles aus der Reichweite. Tierarzt vor Ort ausgewählt, Termin für den ersten Routine-Check vereinbart.

Vorbereitung

  • Mindestens drei freie Tage einplanen – idealerweise eine Woche.
  • Nachbarn und Vermieter vorab informieren – Bellphasen sind normal.
  • Familienmitglieder auf gemeinsame Regeln einschwören.
  • Schlafplatz festlegen – idealerweise nicht im Schlafzimmer.

Ankommen zu Hause

Ruhig und ohne große Begrüßungsfanfare. Welpen direkt zur Hundetoilette oder in den Garten, lösen lassen, loben. Erste Tage keine Besucherflut. Spaziergänge anfangs sehr kurz und ruhig.

Ein Rückzugsort

Welpen brauchen viel Schlaf – bis zu 20 Stunden täglich. Eine Hundebox oder ein abgegrenzter Bereich, in den niemand hineingreift, gibt Sicherheit. Kinder dürfen den schlafenden Welpen nicht stören.

Futterplatz und Stubenreinheit

Fester Futterplatz, feste Zeiten, im Anfang dreimal täglich. Stubenreinheit braucht 4–12 Wochen Geduld – nach jedem Schlafen, Fressen, Spielen und etwa alle zwei Stunden raus. Geschäfte draußen werden gefeiert, Geschäfte drinnen ignoriert (nicht schimpfen).

Ein Welpe als zweiter Hund klingt verlockend – der Erste hat dann jemanden zum Spielen, denken viele. In der Praxis ist es selten so einfach.

Wann es funktioniert

  • Der Ersthund ist mindestens 2 Jahre alt und durcherzogen.
  • Er ist gut sozialisiert, mag andere Hunde grundsätzlich.
  • Sie haben Zeit für zwei vollständige Trainingsprogramme – nicht eines geteilt durch zwei.
  • Räumlich ist Platz für zwei eigene Schlafplätze und Rückzugszonen.

Wann es scheitert

  • Der Ersthund ist noch in Erziehung – der Welpe übernimmt dessen Fehler.
  • Der Zweithund kommt aus Mitleid ("damit er nicht alleine ist").
  • Sie kaufen Welpen plus Welpen gleichzeitig – beide binden sich aneinander, nicht an Sie.
  • Die Geschlechtskombination wurde nicht durchdacht (siehe Punkt 11).

Wie es gut gelingt

Erste Begegnung auf neutralem Boden, nicht im Garten des Ersthunds. Getrennte Spaziergänge auch nach Eingewöhnung – jeder Hund braucht Einzel-Zeit mit Ihnen. Getrennte Futterstellen, getrennte Decken, getrennte Erziehung. Belohnungen, die nur in Anwesenheit des anderen passieren, schaffen positive Verknüpfungen.

Unsere Empfehlung: ein Lagotto als Zweithund ist eine ausgezeichnete Wahl, wenn der Erste passt. Lagotti sind sozial, geduldig und lernfähig – aber kein Hund verträgt jeden Hund. Wir beraten Sie gerne, ob die Kombination Sinn ergibt.

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Vor Ort kennenlernen

Theorie ist gut. Ein Lagotto in echt ist besser.

Wir bieten geführte Spaziergänge mit unseren Hunden an. Sie laufen mit, fragen, was Sie wollen, und lernen unsere Hunde im Alltag kennen.